Online-Marketing – 5 Tipps in die richtige Richtung!

Gravatar Michael MarheineAus vielen Projekten des vergangenen Jahres, vielen Gesprächen mit Werbeleitern und Marketing-Entscheidern, aber auch Personen aus den Bereichen der Website-Erstellung sowie Programmierung und dem Bereich SEO, konnte ich vielschichtige Erkenntnisse sammeln und auch wieder mal Einiges hinzu lernen.

Mir fiel dabei auf, dass oft die jeweils andere Seite nur nicht ganz in ihrer Aufgabenstellung und Arbeitsweise verstanden wird, weshalb dann vielmals auch eine Diskussion erst gar nicht zustande kommt. Jeder für sich hat ein sehr breites Spektrum an Aufgaben zu leisten bzw.

Neues zu lernen, muss sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen … und ist damit meist so sehr „gedeckelt“, dass er unmöglich noch Zeit findet, sich über die Sichtweisen und Herangehensweisen anderer Experten – aus Bereichen mit durchaus nachvollziehbaren Schnittmengen – Gedanken zu machen. Damit wachsen die gegenseitigen Missverständnisse und zwei aufeinander angewiesene Parteien bewegen sich leider zunehmend voneinander weg, statt ihr Wissen Sinn führend zu bündeln. Dabei gehen Themenbereiche wie Social Media, E-Mail-Marketing, Video– und Mobile Marketing bereits so schnell ihren Weg, dass Marketingabteilungen häufig gar nicht mehr hinterher kommen. Die technische Entwicklung ist einfach mittlerweile so rasant, dass man gar nicht mehr alles zeitnah oder gar parallel in sein Unternehmen mit einfliessen lassen kann.

Da müssten riesige Budgets bereitgestellt und ganze Abteilungen von heute auf morgen aufgebaut werden. Das ist unrealistisch, aber auch sehr weit den Versäumnissen der letzten Jahre geschuldet. Deutsche Unternehmen haben meist zu lang debattiert über den Sinn und Zweck von Social Media oder beginnen gerade erst zu realisieren, was eigentlich schon seit 3-5 Jahren längst in unseren Alltag eingezogen ist.

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Das problematische Verhältnis deutscher Unternehmen zu Trends

Man darf mich nicht falsch verstehen! Unternehmen springen hierzulande einfach nicht auf neue Trends auf. Damit werden leider auch die Chancen vertan, mit ganz vorne auf der Welle zu reiten. Zu sehr wird danach Ausschau gehalten, ob es denn keinen Schaden zufügen könnte, statt einmal geherzt zuzupacken und früh zu investieren. Ich muss zugeben, dass für mittelgrosse und grosse Unternehmen weiterhin Online-Marketing lediglich einer von vielen bespielten Kanälen ist.

Mir ist auch einleuchtend, dass man gerne die Dinge und Probleme so löst, wie man das schon immer getan hatte – zudem erfolgreich. Bitte aber sollte man auch im Gegenzug erkennen, dass die bisher in Unternehmen gelebten Marketing-Zyklen bzw. Projektabläufe von den machbaren Möglichkeiten – durch den technischen Fortschritt – längst abgehängt werden. Wer sich also nicht an die Kommunikationsgeschwindigkeit „da draussen“ anpasst, wird auch als träge und – das hängt vom Zeitpunkt des „abgehängt Werdens“ ab – irgendwann als gestrig empfunden.

Als ein Unternehmen, welches noch „old school“ kommuniziert und sich präsentiert. Früher sprach man von „old school“ nach Jahrzehnten, jetzt werden es nur ganz wenige Jahre sein, bis so etwas passiert. Bedenken Sie nur, wie kurz Facebook, Social Media, Smartphones und Tablets erst auf dem Markt sind. Dann stellen Sie das mal in Relation zu dem, was Sie darüber schon gelesen, gehört, geschrieben etc. haben. Was vor 10 Jahren 10 Jahre in der Entwicklung dauerte, vollzieht sich heute stetig beschleunigend innerhalb von 3-4 Jahren. Es heisst, selbst Geschwindigkeit aufzunehmen und wenigstens tatkräftig zu versuchen, dran zu bleiben.

 

Wie gehen die mir bekannten Unternehmen mit dieser Aufgabenstellung um?

Unterschiedlich! Manche erkennen, dass sie die Geschwindigkeit nicht mithalten können, bleiben aber am Ball und setzen nach eigenen Kräften Schritt für Schritt alles um, was sie so aus den Medien aufschnappen und von eingeladenen Experten erfahren können. Dabei besinnen sie sich auf ihre eigenen vorliegenden Inhalte, Daten und Erkenntnisse aus den letzten Jahren. Andere wollen rasch voran kommen und suchen deshalb nach unkonventionellen Wegen, suchen ihren eigenen Weg, der Sache Herr zu werden und so wieder Weg gut zu machen.

Grundsätzlich haben alle Marketingabteilungen eines ganz fest im Sinn. Es ist das Voranbringen ihres Unternehmens samt Steigerung des Bekanntheitsgrades und dadurch letztlich auch ein Mehrverkauf eigener Produkte und Dienstleistungen durch die hinzu gewonnene Sichtbarkeit im Markt bzw. ein „sympathisches“ Image.
Ist alles in einem Satz gesagt, schneidet allerdings Bücher füllende Themen nur an und ist in einem solchen Artikel gar nicht zu fassen. Hinzu kommt dann auf einem relativ unbekannten Parkett, wie dem Online Marketing – es steckt auch immer noch in den Kinderschuhen und mutiert ständig – die Angst vor Fehlern und unvorhergesehenen Konsequenzen.

Deshalb hier ein paar Tipps, die helfen sollen, Ihre Online-Marketing-Projekte in die richtige Richtung zu führen, Ihre Engagements zu hinterfragen und somit besser zu targetieren:

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Tipp 1: Zielgruppe in den Mittelpunkt stellen

Im Online Marketing wird meist der eine Fehler gemacht, dass Unternehmen über ihre Firma, ihre Dienstleistungen und Produkte schreiben. Das entspricht aber vollkommen der Marketing-Anwendung, wie man es schon seit Jahren nicht mehr wirklich macht. Das ist das alte Push-Prinzip. Ich sende und du da Draussen hörst zu – dann kannst Du kaufen gehen! Funktioniert nicht mehr, denn die Macht liegt nicht mehr beim Unternehmen, sondern zunehmend beim Konsumenten.

Er entscheidet, was er toll findet und hören bzw. lesen will. Er will Mehrwert und nicht das Werbegequatsche von vor Jahren. Er will mitgerissen werden und überlegt sich dann, ob er das Produkt „cool“ findet, er damit „seinen Start“ machen kann. Wie man den Konsumenten aber doch bekommt nun hier. Hole die Zielgruppe dort inhaltlich ab, wo sie sich gerne aufhält. Schreibe über die Interessen der Zielgruppe, liefere Inhalte als Mehrwert, gebe Hilfen an die Hand … sei vor Ort und sei präsent. Heute kann man sehr genau aus Profilen herauslesen, was die Menschen der eigenen Zielgruppe antreibt.

Was tut sie, was tuen die einzelnen Menschen in meiner Zielgruppe, wo zeigen sich Parallelen und Vorlieben … Verbildlichen Sie sich Ihren „einzigen Musterkunden“ ganz genau und schreiben Sie für ihn, für sein Leben, seine Vorlieben – kontinuierlich und regelmäßig! Schreiben Sie nicht über Ihre Dienstleistung und Ihre Produkte, denn diese tun hier noch gar nichts zur Sache. Wenn Sie das täten, dann ist das alles als Werbung entlarvt.

Wenn tatsächlich Bedarf für Ihr Produkt bestünde, sie aber in diesem Moment schon darauf hinweisen, dann wird der Konsument auch mit Vergleich reagieren. Ihr Angebot ist dann leider nur eines unter vielen! Was macht man, wenn man noch nichts über ein Thema genau weiss, man noch nicht alle Wenn und Aber gelesen hat? Man entscheidet über das eine Kriterium, welches sofort für jeden ersichtlich ist – den Preis! Rucksack sind Sie im Preiskampf, obwohl Ihr Produkt doch das viel bessere und schönere und und und wäre.

>>> Online-Marketing: Tipps und Hilfen für die Praxis <<<

Wenn Sie eine Zielperson in einem Moment erwischen, in der sie aktiv ist, den sie sich selbst aktiv gestaltet oder an etwas ganz bewusst und evtl. sogar vorbereitet teilnimmt, dann haben Sie eine Chance – ganz nebenbei – mit zur Situation zu gehören, Teil vom Leben, den Erfahrungen und Erlebnissen dieser Zielperson zu sein. Nur, wenn Emotionen und eigene Motivation, eigene Handlung der Zielperson vorliegt, haben Sie eine Chance „part of it“ zu werden.

Wenn dies bei einzelnen Personen funktioniert, dann ebenso auch auf Gruppen, also Zielgruppen. Nur, wenn Sie hier am Platz sind und mit hilfreichen Produkten Probleme und Aufgabenstellungen des potenziellen Kunden lösen, sind Sie im Spiel – Problemlösung im akuten Bedarfsfall geht vor Preiskampf. Sie dürfen nicht über den Preis verkaufen, sondern diesen höchstens nachträglich rechtfertigen durch die kommunizierten Versprechen und Vorteile. Analysieren Sie also bitte genauestens die Bedürfnisse und Nöte der Zielpersonen und „reizen“ Sie diese mit regelmäßiger Mail-Post oder Artikeln, Posts und Tweets … die Kontinuität macht’s.

Damit kommunizieren Sie nämlich immer in der emotionalen Ebene und motivieren zur Problemlösung (nicht zum Produktkauf selbst) … bauen eine wertvolle Diskussion auf, die ihnen immer wieder weitere Erkenntnisse über Ihre Zielgruppe liefern wird. Sie lernen Ihre Zielgruppe nicht rein nur nach erhobenen Daten kennen, sondern erfahren auch von möglichen Randthemen, die Ihre Produktabteilung evtl. mit Lösungen bedienen könnte. Sie sind somit raus aus der Werber-Rolle und mitten drin in der Helfer-Rolle – eindeutig sympathischer, oder!?

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Tipp 2: Modellieren Sie sich Ihr gewünschtes Unternehmensprofil im Internet

Aktuell scheinen sich für viele Unternehmen zwei komplett unterschiedliche Schicksale aufzuzeigen. Irgendwie gibt es nur Unternehmen, die schon richtig gut mit den Online-Gegebenheiten umgehen und diese auch teils sehr umfänglich nutzen oder es gibt Unternehmen, die noch gar nicht mal in den Startlöchern stehen bzw. bei denen sich die bisherigen Aktivitäten komplett nicht gelohnt haben.

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Ich frage Sie: Sind Sie schon ganz nah an Ihrem Kunden, an Ihrer Zielgruppe im Internet? Haben Sie bereits durch Tests und Aktionen herausgefunden, in welcher akuten Bedarfssituation der Kunde auf Ihr Angebot aufmerksam wird? Wann er – in welcher Phase der längeren Kaufentscheidung – er Ihnen dies durch seine Eingabe von Suchbegriffen preis gibt?

Natürlich optimieren Sie Ihren Webauftritt nach Keywords, also Suchbegriffen. Natürlich schreiben Sie darauf genaue Texte, um gute Rankings bei den Suchmaschinen zu erhalten, aber sind Sie bereits damit auch so weit, zu wissen, was das „Leiden“ dieser Zielperson war, um auf die Idee zu kommen, nach Ihnen oder Ihrem Produkt zu suchen?

Haben sie verstanden, warum dieser gerade nun auf Sie trifft? Dann erst können Sie ihm auch eine passgenaue Antwort liefern! Kommt diese Antwort nicht sofort, ist er auch sofort wieder weg, der potenzielle Kunde. Erst wenn Sie die Qualität der Erkenntnisse und daraufhin natürlich auch Ihre Antworten bzw. Produkte und Dienstleistungen maximiert haben, können Sie an einen skalierten Ausbau Ihrer Potenziale und Produktivität, Ihren Output denken.

Denken Sie in Bezug auf Ihre Online-Präsenz nicht zu eingleisig. Schaffen Sie eine Plattform für jeden einzelnen Ihrer Leser auf dem Blog. Sie brauchen für jeden genau das, was er sucht. Schaffen Sie ein System aus informativen Inhalten, Produktseiten, auch ruhig reine Verkaufsseiten, schaffen Sie Inseln mit Lustigem oder „nicht ganz so ernst Gemeintem“. Beispielsweise aufgezeigt an einem Küchenhersteller könnten dies Geräte sein, aber auch Kochrezepte, Kochbücher, Geschichten zu historischen Entwicklungen, Kulinar-Reisen, regionale Anbieter von Besonderem … Humorseiten mit Kochwitzen.

Jeder kann zu jeder Zeit und in jeder Gemütsverfassung etwas auf Ihrer Seite vorfinden, was ihm eben im Moment genau zusagt! Legen Sie sich einen Plan zurecht, auf dem Sie alle Stationen auf dem Weg zu Ihrem Endprodukt aufzeichnen. Schauen Sie, ob Sie diese in Einzelteile unterteilen können, denn so bekämen Sie die Möglichkeit, ganz gezielt auf Probleme in diesen kleinen Bereichen einzuwirken. Bekommen Sie die Vogelperspektive auf Ihr Unternehmen, statt im Gewirr „mitzumischen“.

Strukturen lassen sich besser mit Abstand verbessern. Nachdem diese Inseln für sich stimmig sind, gehen Sie an die Punkte der Verknüpfung und optimieren Sie diese Phasen. Eventuell werden Sie erkennen, dass gewisse Bereiche auch ganz woanders geleistet werden können, nur noch zuliefern auf Anforderung oder in anderen eigenen Bereichen mit aufgehen. Ressourcen werden geschaffen!

Blicken Sie dabei auf Ihre Konkurrenz, denn würden diese alles falsch machen, dann wären sie nicht ihre Konkurrenz, sondern Sie wären längst an denen vorbei gezogen. Schauen Sie, was man evtl. auch mal versuchen könnte, testweise vielleicht. Denken Sie dabei durchaus auch an Dezentralisierung – wichtige, regionale Elemente beibehalten, aber ggf. von Aussen zuliefern lassen, wenn es Entlastung oder Verbesserungen bringt.

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Binden Sie die schnellen Kommunikationskanäle des Social Web mit ein, nutzen Sie Umfragen und Ideen Ihrer Produktabteilungen zur Präsentation auf der eigenen Seite. Lassen Sie früh Ihre potenziellen Kunden entscheiden, welche Farben relevant sind, was sie sich wünschen an Features, worauf sie verzichten könnten … das kann Ihren Produktionsablauf zu Anfang etwas durcheinander wirbeln, denn in dieser Phase der Entwicklung hatten Sie noch nie Korrekturen von aussen zu berücksichtigen.

Wenn Sie sich aber daran gewöhnt haben, so werden Sie hinten ein besseres Produkt – näher am Kundenbedarf – heraus bekommen und zudem einige interne Entscheidungsschleifen, durch die Erkenntnisse über Umfragen, gar nicht erst drehen müssen.
Qualitätssteigerung und höhere Erfolgschance des Neuprodukts, zudem schnellerer Prozess vom Entwurf hin zum Launch! Damit werden Sie so schnell, dass es Wurst ist, ob Ihre Konkurrenz das mitbekommt, Sie binden durch die Aktion ggf. schon potenzielle Kunden so vorzeitig an Ihr Produkt, dass ein Wettbewerber erst gar nicht den berühmten Fuss in den Markt bekommt.

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Tipp 3: Verschaffen Sie sich einen sicheren Stand mittels diverser User-Ströme

Es ist sehr sehr wichtig und eine der ersten Massnahmen, sich und seinem Unternehmen in den Suchmaschinen Sichtbarkeit zu verschaffen, wie wir mittlerweile alle wissen. Eine ganze Riege an SEOlern, also Suchmaschinenoptimierern lebt davon, ihre Kenntnisse zum Wohle der Unternehmer einzubringen.

Alles gut soweit! Jedoch sollte man auch folgendes Szenario gleich als Zweites mit auf dem Schirm haben. Grundsätzlich ist es gut, Traffic, also Besucher-Ströme, über die generische Suche der User bei diversen Suchmaschinen zu generieren. Was bedeutet dies aber, wenn man sich von dieser einen Traffic-Quelle her abhängig gemacht hat?

Jeder Unternehmer kennt das: Ein grosser Kunde ist immer super, ihn zu haben. Wenn man das selbe Umsatzvolumen aber über zwei halb so grosse Kunden generieren könnte, dann wäre dieses Szenario jedem Unternehmer lieber. Ganz einfach, weil man sicherer planen kann, sollte einer der Kunden weg brechen. Zudem ist man nicht so sehr dazu gezwungen, Zugeständnisse eingehen zu müssen. Grosskunden wissen sehr wohl, ob ihrer Macht in den Dienstleister-Unternehmen!

In Bezug auf die eigenen Besucher-Quellen bedeutet dies, dass man also schauen sollte, wo man ansonsten noch Interessenten her bekommt. Ändern die Suchmaschinen nämlich die Algorithmen, bin ich vollständig auf den Zustrom an Interessenten über diese Suchmaschinen angewiesen, da ich evtl. rein Online-Handel betreibe, so könnte mir mein Unternehmen in wenigen Minuten einfach so weg brechen.

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Kein Unternehmer darf dieses hohe Risiko ausser Betracht lassen, es würde früher oder später im Fiasko enden!

Schaden begrenzende Massnahmen gehören also immer mit in den Köcher, wenn man im Online-Marketing auf Jagd nach Interessenten und potenziellen Kunden geht.
Überlegen Sie also ganz genau, ob Sie auf die komplette Zahl der über die Suchmaschinen auf Ihre Seiten kommenden Neukunden angewiesen sind. Wenn ja, dann heisst es schnell Risikomanagement zu betreiben! Allzu viele Unternehmen erkennen erst in diesen Zeiten die Potenziale der Online-Präsenzen und gehen strickt auf die Optimierung der generisch eingesammelten Neukunden. Bedenken Sie aber, dass es immer eine Sicherung vor dem Fall geben muss!

Nutzen Sie verschiedenste Onlinekanäle zur Akquise neuer Interessenten. Beim Aufsplittern der Kanäle erhalten Sie zudem wichtige Kenntnisse über die einzelnen Zuströme, können lernen, darauf gezielter einzugehen. Vierten Sie Elemente wie E-Mail-Marketing mit Newslettern an, in die sich Ihre Besucher eintragen können. Sollten Sie dann Kanäle haben, die ständig neue Besucher liefern, sichern Si diese also in Ihrer Adressliste und können sich somit zunehmend Unabhängigkeit aufbauen. Wenn alles schwindet, Ihre Adressliste bleibt für Sie immer wieder „reanimierbar“!

Senden Sie gezielte Happen an guten Inhalten auf Ihrer eigenen Seite über die verschiedenen Social Media Kanäle aus. Holen Sie ständig targetiert neue Leser auf Ihre Website, dort müssen Sie deren Adressen sichern! Sie haben Ihre Website-Inhalte voll im Griff und können Ihre Inhalte selber lenken. Die Social Media Kanäle werden Sie nie umfänglich kontrollieren können – nutzen Sie sie in der beschriebenen Art!

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Tipp 4: Fordern Sie Ihre Zielgruppe heraus – zum Dialog am Besten

Warum haben Sie eine Webseite? Fragen Sie sich das wirklich! Was ist der Sinn Ihrer Webseite? Ich denke, Sie wollen Kontakte knüpfen zu Interessenten und Ihre Dienstleistungen bzw. Produkte anbieten, besser empfehlen und als hilfreich für den Besucher darlegen.

Verkaufe – reine Verkaufe – funktioniert nur auf Seiten, die der Besucher auch klar als Shop identifiziert hat. Ansonsten kommt er ja mit einer anderen Erwartung auf Ihre Seite und fühlt sich dann eher vom „anderen Ton“ überrumpelt, gar abgestossen. Liefern Sie also auf Ihren Seiten das, was der User vom hinführenden Link auch erwartete.

Ein tolles Medium ist die eigene Website, um direktes Feedback zu erhalten vom Interessenten, von den eigenen Kunden. Viele Unternehmen scheinen noch Angst davor zu haben, ein offenes Wort ihrer Kunden zu erhalten. Die meisten Unternehmen, welche noch nicht aktiv sind auf ihrer Seite, geben als Grund an, Angst vor Negativ-Kommentaren zu haben, die Kontrolle darüber zu verlieren.

Da bleibt nur zu sagen, dass diese Kommunikation ausdrücklich gewünscht ist von den Kunden. Es war schon immer so dass der Markt schnell von den Anbietern gereinigt wurde, die sich nicht den Kundenwünschen entsprechend präsentierten. Das geht heute viel direkter – keine Frage – aber diesen Aspekt deshalb aussen vor zu lassen und Leiber gar nicht in Erscheinung zu treten, ist fatal. Man wird einfach immer weniger relevant in den Augen der User. Das mag schleichend gehen, aber irgendwann verschwindet man in der Versenkung.

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Nein, seien Sie sogar offensiv und freundlich, fordern Sie die Meinung Ihrer Kunden bzw. potenziellen Kunden an. Fordern Sie auf zum Kommentieren, Ideenaustausch, machen Sie Umfragen, dokumentieren Sie evtl. Produktentwicklungen und fragen Sie nach Wünschen der Klienten. Wer diese früh einbindet, kann daraus Rückschlüsse ziehen, für die es intern immer lange Abstimmungen hätte geben müssen – ohne ein Wissen darüber zu haben, was wirklich auf dem Markt verlangt wird. Wer das professionalisiert, der kann sich gar eine grosse Anzahl der Marktforschungsrunden leisten – im Extremfall.

Es geht nicht darum, dem Markt schon frühzeitig zu verraten, was man nun als nächstes innovativ präsentieren will. Es geht nicht um die offene Diskussion von Firmengeheimnissen. Binden Sie aber Ihre potenziellen Kunden mit in die Produktentwicklung ein und Sie werden sehr viele Nuancen der Klienten-Daten mehr erfahren, um eben Ihre Zielgruppen besser zu verstehen. Zielgruppen ändern sich immer wieder und teils auch sehr schnell. Damit haben Sie Fühler im Markt, die Ihre Konkurrenz vielleicht noch nicht hat. Sie können reagieren und vorbauen, der Wettbewerber vielleicht nicht!

Alle Ihre gewonnenen Erkenntnisse werden ein ständiges Update generieren für Ihre Ausrichtung auf die Zielgruppe, die Märkte, die Produktentwicklung, die Designs und auch die genutzten Kommunikationskanäle. Sofort werden die neuen Erkenntnisse mit in die Texte Ihrer PR- und Blog-Artikel, Ihre Newsletter, Ihre Flyer und Broschüren auf Messen … Ihre E-Mail-Marketing-Aktionen einfliessen – einfliessen müssen. Damit betreiben Sie ständige Optimierung Ihrer Konversionsraten auf allen Kanälen und Medien.

Viele Mechanismen im Online-Bereich sind noch nicht mit eindeutigen Kennzahlen zu belegen. Dies wird eine Kernaufgabe sein, so etwas messbar aufzueigen. Dazu scheint aber auch die Entwicklung noch zu rasant, noch zu sehr in den Kinderschuhen. Die kommenden Jahre werden da vieles bringen und Klarheit schaffen. Es gilt deshalb umso mehr, alles schon wie geschildert mittels der Kommunikation direkt mit der Leserschaft in Gang und in Dialog zu bringen. Die Optimierung Ihrer Kommunikation wird auch so schon voran schreiten!

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Denken Sie nicht darüber nach, aus welchen Gründen Sie Teilbereiche in der Organisation, in der Fertigung, an der Maschine, im Versand etc. nicht optimieren können – seien es Gesetze, Arbeitsvorschriften, Verträge, Kommunikationsmechanismen und Meldewege … – denken Sie darüber nach, was Sie neu installieren können, um Prozesse zu beschleunigen, weniger um Ecken herum zu arbeiten / zu denken … OKs einholen zu müssen.
Setzen Sie Lösungsansätze als Lösungsinsel auf und versuchen Sie sie dann in Ihren gewohnten Workflow einzubauen, dabei vielleicht Kompetenzen und Arbeitsschritte bestehender Module zu entfernen, zu ersetzen oder zu komprimieren – oft passiert dies, in dem man frühzeitig kommende Entscheider im Workflow schon mit einbezieht und Kompetenzen zusammenlegt. Schon früher mal mit auf die entstehenden Projekte geschaut, können ggf. wichtige Fehler und Hürden beseitigt werden, die dann weiter hinten gar nicht mehr auftreten werden, also mittelfristig die Produktionszeiten drastisch verkürzen, die Produktionskosten evtl. drastisch reduzieren.

Dabei helfen Ihnen auch schon jetzt die Kommentare und Hinweise der Zielgruppe. Die Zielgruppen sind mit ihren Wünschen und Nöten immer die Treiber der Märkte, machen Produkte notwendig. Die Produzenten hängen immer am Konsumentenwunsch – nicht anders herum.

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Tipp 5: Ihr Unternehmen als grosses Ganzes präsentieren

Wie werden Sie in Ihrer Zielgruppe wahr genommen? Für was stehen Sie dort? Für was sind Sie evtl. gar bekannt? Sie haben über die gesamte Zeit Ihres Unternehmensbestehens Signale ausgesendet, die für irgendwelche Werte und Problemlösungen stehen. Wurden diese wahrgenommen oder evtl. anders verstanden – nicht deutlich genauso empfunden, wie Sie sie gemeint und ausgesendet hatten?

Ihr Unternehmen und Ihre Person als Chef und Repräsentant, gar evtl. Ihre Familie im lokalen Bereich häufig so angetroffen … stehen für gewisse Versprechen, die Sie Ihren potenziellen und bestehenden Klienten gegeben haben. Sie werden über diese definiert. Idealerweise haben Sie es geschafft, diese Versprechen auch gegenüber Ihrem Wettbewerb, gegenüber Ihren Konkurrenten hin abzugrenzen oder sollten dies sofort angehen und mittelfristig umsetzen!

Zu bedenken ist, dass sich über die Zeit hinweg solche Erwartungen der Kunden an Unternehmen und Dienstleistungen, Produkte etc. immer wieder ändern. Gerade im Bereich Internet, Online allgemein, Webdienste, technische Produkte generell … ändern sich solche Anforderungen und Erwartungen binnen Wochen oder Monaten. Also ist auch eine ständige Anpassung des eigenen Bildes, der eigenen Kommunikation und Präsentation von Nöten.

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Die abgegebenen Versprechen Ihres Unternehmens werden zeitlebens anzupassen sein, damit Sie an der Zielgruppe dran bleiben! Ihr Unternehmen, Ihre Marke wird also gezwungen sein, öfters und regelmässig sein abgegebenes Bild zu korrigieren.

Ständig muss die Sichtbarkeit korrigiert werden, die Ansprache … nicht nur die Produkte und Dienste, zumal es korrektive Anpassungen der Suchmaschinen gibt und diese immer häufiger stattfinden.
Schlussfolgerung ist: Ihre Website wird nicht 3 oder mehr Jahre gleich aussehen können, Ihre Inhalte werden nicht statisch über Jahre gleich bleiben können, der Trend geht hin zur wöchentlichen Überarbeitung oder mindestens Aktualisierung und dem Ausbau der Inhalte. Aktuelle Inhalte sind nötig, um relevant für die Suchmaschinen zu werden oder zu bleiben.

Am Puls der Zeit zu sein, bedeutet auch über den Tellerrand des Unternehmens hinweg zu schauen und hier die jeweiligen Experten bei anstehenden Korrekturen mit einzubinden. Diese Experten sind meist für dieses Thema auch bekannt in der Zielgruppe – somit gibt man sich und seinem Unternehmen ein aktuelles und relevantes Bild ggü. dem Kunden wider, was sich in mehr Kunden und mehr Vertrauen resultieren wird.

Ich weiss, dass es sehr sicherheitsrelevante Informationen gibt im Unternehmen. Viele Unternehmer sagen mir aber immer wieder, sie wissen nicht, was sie beispw. bei Twitter und anderen Social Media Profilen schreiben / versenden sollten. Wenn Sie dies nicht wissen, dann gibt es Ihr Unternehmen nicht in der Aussensicht – ist dann meine Antwort!
Wenn Sie nicht bereit sind, Ihre Gedanken und Pläne, Entwicklungen (in gewissem Maße) zu veröffentlichen, so werden Sie nie frühestmöglich Dialog und Kundenkontakt (Kauf vorbereitend) aufbauen können – was heute aber verlangt wird!

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Wenn Sie nichts zu sagen hätten, dann hätten Sie keinerlei Relevanz für die zukünftigen Käufer. Es mag nicht Ihre Art der Kommunikation sein – das ist auch eine Generationsfrage. Heute sind aber nach neuesten Studien (U25-Studie: Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der digitalen Welt, des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet – Divsi) 98 Prozent der 14- bis 24-Jährigen regelmässig im Internet und lediglich 19 Prozent sind Offline. Wo wollen Sie also in Kürze Ihre neuen Kunden gewinnen und informieren, wenn nicht umfänglich auf einer Website – welche dann aber als Marketing-Instrument genutzt werden muss, nicht als statische Seite … als Dialog-Kanal, nicht als Ersatz für einen Gelbe Seiten-Eintrag.

Dazu gehört ein sauber formulierter Prozess zur Sammlung und Verwertung der erhobenen Erkenntnisse sowie deren Qualifizierung und Weiterleitung in die eigenen Teilbereiche … für eine Implementierung und Justierung der Marketingarbeiten.
Ständiger Dialog und Monitoring sowie Rückfluss der gesammelten Infos in Ihre Produktentwicklung etc. werden Ihr Unternehmensbild und die Sichtweise Ihrer Dienste bzw. Produkte kontinuierlich verändern. Ihr Profil in der online sichtbaren Öffentlichkeit wird konsistenter und fokussierter. Ihr Unternehmenskern wird klarer kommuniziert!

Integrieren Sie bekannte Experten in Ihre Kommunikation oder etablieren Sie eine eigene aus Ihren Reihen, die den Sinn und die Hilfen Ihrer Dienste bzw. Produkte darlegen. Nicht als Werbung, sondern als Folgegeschichte, wie diese Person Kundenprobleme löst bzw. nicht aufkommen lässt, … zufriedene Kunden schafft. Ggf. kann eine solche Person auch als Figur installiert werden, als Comic, als gezeichneter Presenter etc. – wenn Sie neue Wege gehen, wird das Aufmerksamkeit schaffen!

Solange Sie authentisch rüber kommen, mit Herzblut agieren, nicht „verkleidet“ auftreten, gar in Ihrer Mundart operieren und Ihre Wurzeln zeigen … werden Sie polarisieren und den notwendigen Gegenpol zur digitalen Kommunikation schaffen. Jetzt ist Vertrauensbildung wieder möglich, die Sterilität des Online-Business kann aufgebrochen werden. Der Mut wird sich auszahlen!

Jeder kennt das bekannte, im Radio beworbene S…….-Müsli, welches in breitem Schwäbisch angepriesen wird – für manche Ohren ein Graus, gar schlecht gemacht, nervig … aber das ist eigentlich egal, denn es wird immer Gegner für eine Art der Werbung, eine Art an Produkten geben! Machen Sie sich keine Gedanken darum, wen Sie verlieren, wer sich aus Ihrem Newsletter abmeldet … wichtig für Ihre Kommunikation und Ihr Profil ist es, dass am Ende jeden Tages mehr Anmeldungen als Abmeldungen stattfinden, mehr Leute positiv über Sie sprechen, mehr Verkäufe stattfinden, Sie mehr Profil gewinnen. Mancher Schauspieler lebt sehr gut von seinem Image als Depp, Chaot, Lachnummer, … so what!?

>>> Grundlagen und Strategien für erfolgreiches Content-Marketing <<<

Sichern Sie sich alle Besucher, die Sie für sich selbst als „gewünschte Kunden“ auserkoren haben. Verzichten Sie auf Kunden und Besucher, die Ihnen „nicht gelegen“ kommen. Damit meine ich den Mut zur Klassifizierung, ob Ihnen ein Kunde durch Käufe und Weiterempfehlung auch langfristig Dienste erweisen wird oder ob sich eine gewisse Kundengruppe eher dadurch auszeichnet, viele Retouren zu schicken bzw. mehr Support notwendig zu machen. Legen Sie dies für sich wirklich fest, denn Sie haben im Unternehmen nur ein gewisses Potenzial an Arbeitszeit zur Verfügung. Viel Support frisst regelrecht Ihre woanders generierten Gewinne wieder auf. Denken Sie in Optimierung und trennen Sie sich ggf. von gewinnminimierenden Kunden, um mehr Potenzial für „gute“ Kunden zu bekommen. Nicht jeder Kunde ist gut!

Manche Unternehmen fahren tatsächlich Kampagnen, um sich von unliebsamen Kunden zu trennen, in dem sie sie nahezu an den Wettbewerber „weiter empfehlen“! Der muss sich dann mit ihnen rumschlagen, während Sie sich mit dem neu gewonnenen Potenzial auf „bessere“ Kunden zu bewegen.

Hat Ihnen der Artikel bisher gefallen, so freue ich mich über Ihren Kommentar, Ihre Sichtweisen, Ihre Anregungen sowie Likes, Shares und Ihren Eintrag – so noch nicht vorgenommen – in meinen Newsletter-Verteiler, gleich hier auf der Seite rechts oben in der Seitenleiste oder auch im Formular unter den Social Media-Buttons, unter diesem Artikel!

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Online-Marketing – 5 Tipps in die richtige Richtung!, 4.5 out of 5 based on 2 ratings

7 Replies to “Online-Marketing – 5 Tipps in die richtige Richtung!”

  1. Hallo,
    coole Seite! Danke für wervolle Infos! Diese 5 Tipps sind sehr hilfreich! Versuche letzte Zeit mehr Wert auf mein Content zu legen, habe auch alten schlechten Content entfernt und zum Teil bearbeitet!

    Beste Grüße
    Richard

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    • Besser die Seite mit neuem Content in die richtige Richtung bewegen, statt alten raus zu werfen. Content, der einmal indiziert ist, sollte nicht mehr entfernt werden – Korrekturen nur minimal vollziehen!

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  2. Vielen Dank für die tollen Infos 🙂 Content ist mir persönlich mittlerweile das wichtigste und deine Infos haben dies bestätigt 🙂

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    • Backlinks kommen von alleine, wenn man gute Inhalte schreibt und die Leute darauf vernetzen. Nur guter Inhalt hält User auf der Seite, bewegt sie zum Vertrauensaufbau und zur Wiederkehr. Nur Wiederkehrer vertrauen mit der Zeit und trauen den Angeboten und Empfehlungen. Inhalte sind wichtig … sonst eigentlich gar nichts!

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