Content Marketing – wer, wo, wann, was und warum

Portrait Michael Marheine mit der Inschrift Content Marketing im BildContent Marketing ist der Schlüssel – wer heute seine Dienstleistungen und Produkte an die Zielgruppe bringen will, der ist gezwungen, diese regelmäßig und in aktuell gefordertem Maße immer wieder zu kommunizieren, darzulegen und anzubieten.

Wer aufhört, neue Impulse zu schaffen für deren Anschaffung, der wird nach und nach von der relevanten Bildfläche ausgeblendet und irgendwann verschwinden. Alle Nutzer wünschen Informationen gut aufbereitet zur Verfügung gestellt zu bekommen, in Echtzeit möglichst, … so sind die Suchmaschinen darauf aus, die Anbieter von Informationen auch dahingehend „zu erziehen“, das Geforderte aufzubereiten und zur Verfügung zu stellen.

Das Internet entwickelt sich schnell und wird immer spezieller, aber auch immer breiter in den Informationsdarlegungen. Immer mehr Themen finden Einzug, immer mehr Anbieter nutzen Webseiten und Blogs, Landingpages etc., um auf sich aufmerksam zu machen.

Längst schon arbeiten viele führende Unternehmen nicht mehr mit DER EINEN Website, sondern nutzen bei Ihrer Kommunikation viele verschiedene Seiten. Alle haben eines gemeinsam – möglichst gut und aktuell, emotionsgeladen aufbereitete Inhalte, heute im Internet als „Content“ bezeichnet.

Buzz Word Content Marketing

Eines der Buzz Words in den letzten Monaten ist der Begriff Content Marketing. Darunter wird viel diskutiert und ein Allheilmittel gesucht gegen die aktuellen Updates der Suchmaschine Google. Content Marketing wird in den Bereich Suchmaschinenoptimierung SEO gestellt, was nicht ganz falsch ist, allerdings auch in manchen Richtungen fehlinterpretiert wird.

SEO hatten viele meiner Kunden viele Jahre immer irgendwo in der Ecke „nicht notwendig, zu kostspielig, nicht verifizierbar in Sachen Gewinnsteigerung …“ angesehen.
Aber eigentlich ist SEO ja eine ständige Anpassung der Webseite an die immer wieder neu aufkommenden technischen Gegebenheiten bspw. gewesen, … wenn die Suchmaschine mehr leisten kann in Bezug auf das Herauslesen von Daten aus einer Website oder Übermittlung wissenswerter Infos über den Besucher einer Website … dann gehört es zum unternehmerischen Doing, sein Werkzeug Website dahingehend zu optimieren.

Portrait Michael Marheine mit der Inschrift Content Marketing im Bild
Content Marketing ist schon immer der Kern einer Kommunikation gewesen – es ist nicht erst jetzt relevant geworden. Schon immer stand der Mehrwert in den erstellten Inhalten im Vordergrund, nur viele Unternehmen haben dies schlichtweg vernachlässigt. Content Marketing ist nicht gleichzustellen mit „einfach irgendwie Artikel online stellen“!

Zugegeben fand ich in meinem Umfeld auch immer SEOler, die sich eigentlich nur darauf spezialisierten, was schnell und mit wenig Aufwand einen für den Kunden und seine Seiten vorteilhaften Effekt erzielte. Da spielte oft das Kunden-Budget noch mit, ein Effekt war irgendwann auch sichtbar sowie nachvollziehbar. Dabei beschränkten sich die besagten SEOler und Kunden aber immer mehr auf eben diese Effekthascherei, die anfangs auch längere Zeit wirkte, aber mit den Verbesserungen der Suchmaschine immer schwieriger, aufwendiger, somit teurer und weniger lange effektiv wirksam wurden.

Also wurden die Massnahmen teurer, die gefundenen Lücken im Suchmaschinen Algorithmus immer ineffektiver, schwerer zu finden … nachweisliche Effekte immer seltener. Da bspw. Google die Schrauben immer fester zu ziehen vermag, schliesslich lernen die Leute dort auch bzw. merken, wenn man sie versucht auszutricksen, werden mittlerweile auch vor Monaten oder Jahren durchgeführte Massnahmen heute bemerkt und ggf. sogar hart mit Sanktionen bestraft.
Eine Bestrafung kann sein, dass Webseiten nicht mehr die selben Rankings erzielen wie vorher, was sogar so weit führen kann, dass eine Website – ohne hohes Engagement in Zeit und Geld – gar nicht mehr Chancen auf ein mittelfristig gutes Ranking bekommen können.

 

Zurück zum Content Marketing

Unternehmen merken immer mehr, dass es nicht mehr darum geht, eine Website zu haben, sondern einen Website-Kommunikationskanal. Kommunikation ist aber keine Einbahnstrasse, in der der eine spricht bzw. schreibt, sondern eben eine wechselseitige Unterhaltung, ein Dialog. Die Menschen sind längst nicht mehr dazu bereit, von irgendeiner Obrigkeit, einem Markenführer oder auch einem Unternehmen mittels Artikel Content vollgequatscht zu werden.

Wer heute einseitig kommuniziert, nicht aber auf Fragen antwortet, auf Support-Anfragen schlecht reagiert, den Service vernachlässigt, nicht Rede und Antwort steht – auch bei kontroversen Sichtweisen, der missfällt schnell der Zielgruppe. Andersherum sind Unternehmen sehr beliebt, die sich als Teil des Lebens der Zielgruppe präsentieren. Sei es sportlich beim Beachball im Strandbad, bei technisch Interessierten ein Sprung aus der Stratosphäre oder bei Autorennen … jeder Leser weiss hier schon, welche Marke ich meine!

Diese Leistungen, allesamt emotionsgeladene Erfahrungen im Leben eines jeden Menschen, werden verknüpft mit dem eigenen Leben und werden langfristig Image bildend genutzt.
Seien Sie also Teil des Lebens Ihrer Zielgruppe und teilen Sie die Erlebnisse, begeben Sie sich auf Augenhöhe, statt nur Ihre Leistungen anzubieten!

Die Essenz aus den letzten beiden Textabschnitten

Ihre Texte, Ihre Inhalte müssen den Nerv der Zielgruppe und den Zeit-Nerv treffen. Da sich diese ändern ist immer neuer Content gefordert. Content is king – ist keine daher geplapperte Phrase, denn dem Leser geht es um Erkenntnisse, den Suchmaschinen darum, den Suchenden den besten Content als relevantes Suchergebnis – also gut im Ranking – anzuzeigen!

Wie aber nähert man sich als Betreiber einer Website seiner Zielgruppe und schafft die Basis für eben den gewünschten Austausch?
Fangen Sie an wie ein regelmäßiger Schreiber und Verfasser zu denken – wer muss genau so arbeiten – richtig, es sind die Journalisten der Tageszeitungen und Themen-Zeitschriften, der Special Interest Sparte im Besonderen. Also schauen wir uns doch mal etwas von diesen Content Produzenten ab *-)

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Was gehört in einen guten Artikel, zu gutem Content?

Die Basis eines jeden guten Artikelbeitrags sind die Fragen nach dem wer, wo, wann, was und warum.

Die Frage nach dem WER:

WER bezeichnet die Zielgruppe und diese sollte man natürlich beantworten können, bevor man ein Business aufbauen und starten möchte. Wer nicht weiss, wen er ansprechen will, der wird an allen Besuchern einer Website, eines Blogs vorbei sprechen. Somit ist keine Resonanz zu erwarten – nicht auf der Website, noch dann irgendwann in Bezug auf den Verkauf eigener Produkte oder Dienstleistungen.
Ohne Kenntnis über das WER, braucht man also auch keine Website, keine Prospekte, keinen Messestand, keinen Rundfunk-Spot … keinen Content zu produzieren … heute reicht es nicht mehr, den reinen Zielkunden in Bezug auf das Produkt zu kennen, man muss ihn umfänglicher erfassen.

Was macht der Zielkunde in der Freizeit, was sind ggf. charakterliche Grundzüge, die eine Zielperson immer hat, wenn er sich mit diesem Thema befasst, was hat er für Aufgaben zu bewältigen, welche Hobbys, welche Not und Angst hat er gegebenenfalls bei deren Bewältigung … wo engagiert sich die Zielperson, welche Kanäle nutzt er, welche Trends könnten ihn interessieren bzw. bewegen, was macht ihn in sozialer Hinsicht gesehen aus und evtl. gar einzigartig … dazu müssen wir Content liefern.

Die Frage nach dem WAS:

Die Schreibe ist relevant, um einen Besucher auch durch einen längeren Text zu tragen. Nicht jeder mag die Bücher von Hemmingway, nicht jeder liest gerne alle Bücher von allen Autoren. Soweit klar, aber wenn man fundiert und in einer vertrauensvollen, emotionalen Weise Inhalte bzw. Features kommuniziert, so wird der wirklich Interessierte dabei bleiben und sich auch längere thematisch relevante Artikel bzw. Video Content einverleiben.

Hier ein Link zu Wikipedia, die ja immer hilfreiche und qualitativ hochwertige Inhalte zu allerlei Themen – so auch zum Content Marketing – bereit halten: wikipedia.org

Es geht immer um Neues, um Mehrwert … der Leser will etwas lernen bzw. entdecken. Kürzer ist oft besser, da speziell das Medium Internet eher zur schnellen Information genutzt wird und viele menschen immer noch die Online-Zeit als „vertan“ empfinden. Leser werden im Gegensatz zum Studium eines Buches online schneller ungeduldig.
Schreiben Sie unbedingt nicht aus Ihrem Wissen heraus und mit Ihrer Denke einen Artikel Content, denn beispielsweise Fremdworte oder Spezialbegriffe sind immer Filter, die als Ausstiegspunkt für den Leser dienen.

Die Frage nach dem WO:

Keine Website, kein Artikel wird heute mal eben so gefunden. Es ist wie mit deinem Laden im Hinterhof. Wenn man da keine Schilder aufstellt und die Zielgruppe zu sch lotst, dann ist es schnell am Ende mit jedem Laden. Egal, wie toll das dort kommunizierte Produkt Angebot auch sein sollte!
Sie müssen also dort die Schilder aufstellen, wo Ihre Zielgruppe sich bereits bewegt. Fachzeitschriften und Anzeigen in Zeitungen waren die Umsetzung im Printbereich. Ähnliche Werbeformen findet man heute in den Sozialen Medien, auf Webseiten, in Foren … Themen-Webseiten.

Sie können es absolut vergessen, ein Produkt anzubieten und auf Besucher zu warten. Ohne Schilder auf der Hauptstrasse, die auf Ihren Laden im Hinterhof hinweisen – prominent – wird sich kein Interessent zu Ihnen verirren! Sie müssen dort mit relevantem Content präsent sein oder werden, wo sich Ihre Zielgruppe bereits aufhält.

Die Frage nach dem WANN:

Ein sehr relevanter Punkt im Content Marketing ist der Zeitpunkt, wann Sie ihn einstellen, veröffentlichen, einblenden lassen, verteilen. Dazu nutzt man Monitoring, Analyse-Tools und eigene Beobachtungen auf veröffentlichte Inhalte. Schnell wird man ein Muster erkennen können, zu welchen Zeiten bestimmte Zielgruppen gewohnt sind, sich ihre Informationen zu besorgen.
Eben wann diese in ihren Arbeits- oder Tagesablauf hinein passen, die Interessenten online sind, auf Ihre Posts reagieren, diese teilen, Kommentare ggf. abgeben etc. – versuchen Sie, dafür ein Gefühl zu bekommen und vornehmlich auch genau in diesen Zeiten Inhalte online zu stellen bzw. Ihren Content zu verteilen.

Wer zu den falschen Zeiten postet, der bekommt ggf. kein Gehör. Gerade die Social Media Kanäle zeigen Posts in einer Timeline auf, immer das Neueste oben angezeigt. Kaum einer macht sich die Mühe, ellenlange Reihen an Posts des Tages komplett durchzusehen. Die oberen paar wenigen Posts werden gesichtet, alles andere ist schon nicht mehr relevant bzw. „veraltet“, eben nicht in Echtzeit geliefert. Was nicht gesehen wird, wurde umsonst gepostet!

Die Frage nach dem WARUM:

Content Marketing ist nicht nur die Artikel-Erstellung, sondern hat immer ein genau definiertes Ziel. Sie würden auch nie Content für ein Mailing produzieren, versenden … wenn Sie nicht am Ende eine klare Aufforderung zum Besuch Ihres Ladens, einer Bestellung, zu einem Telefonat etc. ausgeben würden, oder!?

>>> Erlebniskommunikation: Erfolgsfaktoren für die Marketingpraxis <<<

So gehört in jeden Artikel schlussendlich eine klare Aufforderung „etwas nun jetzt gleich … zu tun“! Man nennt dies auch den Call-to-Action. Wer also nicht weiss, was das Ziel des Artikels ist, braucht erst gar nicht anzufangen, einen solchen zu verfassen!
Definieren Sie Ihr Ziel des Artikels. Wollen Sie einen Newsletter-Leser hinzu gewinnen? Wollen Sie ein Produkt verkaufen? Was bieten Sie an und welchen Nutzen, welche Not, welche Aufgabe des Lesers können Sie beantworten, ihm helfen bei der Überwindung dieser Hürde?
Nur ein klar definiertes Ziel ist dann auch messbar erreicht oder verfehlt worden. Nicht alle Artikel werden das Ziel sofort erreichen, gerade, wenn Sie erst anfangen auf diese Art online zu kommunizieren. Aber jeder Artikel wird Ihnen Erkenntnisse liefern und Sie können dann optimieren und testen und optimieren und testen …

Meine Schlussfolgerung:

Ich freue mich, dass Sie diesen Artikel – trotz der Länge – „abgearbeitet“ haben *-) … Sie werden erkannt haben, dass es nicht nur mal eben ein geschriebener Artikel ist, der online gestellt werden muss. Da ist Hirnschmalz und Zielsetzung dahinter. Eben für den Leser und Interessenten geschrieben und nicht für Sie bzw. Ihr Unternehmen, Ihr Produkt … ich fordere Sie dazu auf, für die Zielgruppe relevante Mehrwerte als Content aufzubereiten und Hilfen anzubieten.

Deshalb darf auch m Ende dieses Artikels nicht mein Call-to-Action fehlen: Lernen Sie oder Ihre Mitarbeiter, relevante Inhalte zu erstellen und aufzubereiten. Nur relevante Inhalte, relevanter Content, schaffen es auf die benötigten oberen Plätze in den Suchmaschinen – nur diese bringen Ihre Artikel „unters Volk“!

Gerne helfe ich Ihnen dabei, für Suchmaschinen relevanten Content zu erstellen, berate Sie bzgl. der Vorgehensweisen. Um immer auf dem neuesten Stand der erforderlichen Massnahmen zu bleiben, empfehle ich Ihnen zunächst den Eintrag in meinen Newsletter. Haben Sie Fragen, dann kontaktieren Sie mich!

Ebenso gerne verhelfe ich Ihnen als Starter bzw. schon aufgestellter Unternehmer zu einem strukturierten Content Marketing. Starten Sie heute, nicht morgen – zu allererst mit Ihrem Eintrag in meinen Newsletter.

Für Ihren Erfolg im Internet,
Michael Marheine

 

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2 Replies to “Content Marketing – wer, wo, wann, was und warum”

  1. Interessanter Beitrag mit vielen guten Punkten – klasse. Was ich noch gerne hinzufügen möchte: Zu einem guten Content, gehört heutzutage auch ein gutes WDF*IDF Tool, um Textinhalte perfekt für Suchmaschinen und Besucher zu schreiben. Mit unserem kostenlosen WDF*IDF Tool, kann jeder ohne Anmeldung oder Registrierung das Tool nutzen.

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  2. Pingback: simpleNewz - Social Media Online Marketing RSS Feed for 2014-10-28

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